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Dr. Stefan Meissner
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Dres. Meissner
Praxis für Prophylaxe

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Knochenaufbau – fester Halt für Ihre Zahnimplantate

Montag, 16. November 2015

Zahnimplantate werden fest im Kieferknochen verankert und kommen natürlichen Zähnen sehr nahe. Die künstlichen Zahnwurzeln bieten eine komfortable Lösung für stabilen und ästhetischen Zahnersatz. Für eine Implantation muss im Kiefer ausreichend gesundes Knochenmaterial vorhanden sein. Leider bildet sich der Kieferknochen häufig durch entzündliche Zahnerkrankungen oder Zahnverlust zurück. Deswegen müssen Sie aber nicht auf hochwertigen, Implantat gestützten Zahnersatz verzichten. Mit einem chirurgischen Knochenaufbau, einer Augmentation, bereiten wir im Vorfeld einer Implantation die Grundlage für den festen Halt von Zahnimplantaten.

Ursachen für Knochenabbau im Kiefer

Jeder Zahnverlust führt zu einem gewissen Abbau des umliegenden Knochens. Eine Hauptursache für vorzeitigen Zahnverlust ist Parodontitis, die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Dringen bakterielle Erreger durch Plaque an der Zahnoberfläche tiefer in den Zahnhalteapparat ein, führt der entzündliche Prozess zu einem Rückgang von Zahnfleisch und Knochen. Wird die entstandene Zahnlücke nicht zeitnah mit Zahnersatz versorgt und fehlt die natürliche Stimulation durch den regelmäßigen Kaudruck an der entsprechenden Stelle, erhält der Körper das Signal, die Versorgung der Knochenstrukturen an der entsprechenden Stelle einzustellen. Als Folge bildet sich der Kieferknochen noch weiter zurück.

Hilfe mit biokompatiblem Knochenaufbau

Da bereits jeder Zahnverlust zu einem gewissen Knochenabbau führt, kann man diesem in vielen Fällen bereits bei der Zahnentfernung entgegen wirken. Mit einem geeigneten biokompatiblem Knochenersatzmaterial kann direkt nach der Zahnentfernung die Alveole aufgefüllt werden und somit eine Knochenschrumpfung deutlich verringert werden (socket  preservation). Aufwändige spätere Knochenaufbauten können so in vielen Fällen vermieden werden.

In den anderen Fällen, in denen bereits ein Verlust von Kieferknochen eingetreten ist, können wir diesen Verlust durch eine Augmentation wieder ausgleichen. Dreidimensionale Röntgenbilder können uns bereits während der Diagnose präzise den Knochenabbau zeigen.

Bewährte Augmentationstechniken sind z.B. Sinuslift (vertikaler Aufbau im Oberkieferseitenzahnbereich), Blockaugmentation (horizontaler Aufbau bei größeren Defekten) oder lateraler Aufbau mit Knochenchips bei kleineren horizontalen Defekten.

Hierbei wird entweder körpereigenes Knochenmaterial, aufbereiteter Fremdknochen oder biokompatibles, vom Körper gut vertragenes Knochenersatzmaterial verwendet.

Durch diese Maßnahmen wird die natürliche Knochenneubildung angeregt. Nach der Umbauzeit entsteht somit ein ausreichendes, gesundes Knochenfundament für Ihre Zahnimplantate und Ihren ästhetischen Zahnersatz.

Je nach individueller Situation kann die Knochenaugmentation entweder zeitgleich mit der Implantation erfolgen oder muss in zwei einzelnen Schritten durchgeführt werden.

Der auf den Implantaten angefertigte Zahnersatz ist beim Kauen später normal belastbar und sorgt dann wieder für die ursprüngliche Stimulation des Kieferknochens.

In der Zahnarztpraxis Dres. Meissner in Forchheim gehören schonender, zuverlässiger Knochenaufbau und Augmentation seit vielen Jahren zu den Vorbehandlungen bei der Versorgung mit Zahnersatz durch Zahnimplantate. Dazu beraten wir Sie gern näher – rufen Sie gleich an: Tel. 09191-975910