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Kommunikation in der Kinderzahnheilkunde: "Tell – Show – Do"

Montag, 12. Februar 2018

Die Kommunikation mit Kindern stellt für den Zahnarzt stets eine besondere Herausforderung dar, denn sie prägt die Behandlung entscheidend: Ein Wort, ein Satz kann über Gelingen und Dauer einer Behandlung entscheiden. Neben der verbalen Kommunikation steht während des Umgangs mit Kindern auch die nonverbale Kommunikation im Fokus. Verbale Kommunikation bezeichnet das gesprochene Wort, also die Sprache und ihren Inhalt, während die nonverbale Kommunikation auf einer zwischenmenschlichen Ebene geschieht. Beide Kommunikationsformen sind, gemeinsam mit den Verhaltensführungstechniken, fester Bestandteil der kinderzahnärztlichen Behandlung. Ihr Zahnarzt in Forchheim gibt Einblick in dieses wichtige Thema.

Kinder beim Zahnarzt: Behandlungsrichtlinie

Der Erstkontakt und die Begrüßung des Kindes sind von großer Bedeutung, denn hier entscheidet sich der weitere Verlauf der Behandlung.  Am besten wird das Kind persönlich im Wartezimmer abgeholt und auf Augenhöhe, mit Namen, lächelnd sowie mit offener Körpersprache begrüßt. Die Eltern werden dabei nur indirekt in das Gespräch mit einbezogen, denn das Kind soll deutlich spüren, dass es für die Zeit in der Zahnarztpraxis im Mittelpunkt steht. Generell folgt die Behandlung in der Kinderzahnheilkunde dem Prinzip der kleinen Schritte. Je kleiner das Kind ist, desto weniger Reize verträgt es. Während der Behandlung achten wir auf eine positive Sprache, dabei werden die kleinen Patienten mit dem gewünschten Verhalten konfrontiert: „Bitte den Mund offen lassen“ statt „Den Mund bitte nicht schließen“. Zudem vermeiden wir die Verwendung von Reizworten wie „Spritze“, „Zange“ oder „Bohrer“ und ersetzen sie durch eine kindgerechte Bildsprache.

Vertrauen aufbauen mit „Tell – Show – Do“

Eine gute Methode, Informationen möglichst kindgerecht zu vermitteln, ist „Tell – Show – Do“: Der Behandlungsschritt wird zunächst angekündigt, dann gezeigt (am Modell, an einer Puppe oder auch am Finger des Kindes) und abschließend im Mund des Kindes durchgeführt. So kann sich das Kind Schritt für Schritt mit den Behandlungsumfeld und all seinen Geräten und Instrumenten vertraut machen. Mithilfe einer Scheinwahl („Möchtest du das Gel mit Kirsch- oder Melonengeschmack?“) geben wir den kleinen Patienten das Gefühl, mitentscheiden zu dürfen. So fühlen sie sich wohl und als Patient ernst genommen.

Ende der Behandlung: Lob und Belohnung

Die kinderzahnärztliche Behandlung schließen wir immer mit einem positiven Erlebnis: Die Kinder werden gelobt und ihnen wird mithilfe des Spiegels gezeigt, was sie schon alles Positives erreicht haben. Das steigert das Selbstwertgefühl und die Selbstzufriedenheit und legt den Grundstein für weitere erfolgreiche Behandlungen. Wir arbeiten auch gerne mit positiven Verstärkern in Form kleiner Geschenken: Sticker und Ringe als Zeichen der Tapferkeit.

Umgang mit den Eltern

Uns ist wichtig, dass sich Kinder als vollwertige Patienten wahr und ernst genommen fühlen. Darum wünschen wir uns, dass sich die Eltern während der eigentlichen Behandlung ruhig verhalten und im Hintergrund bleiben. Im Vorfeld der Behandlung klären wir alles mit Ihnen ab und nach der Behandlung besprechen wir gemeinsam das weitere Prozedere. Im Behandlungszimmer jedoch steht Ihr Nachwuchs im Mittelpunkt und das soll er spüren.

Ihr Kinderzahnarzt in Forchheim

Sind Sie auf der Suche nach einem kompetenten Zahnarzt auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde? Dann ist Ihr Zahnarzt in Forchheim, die Praxis Dres. Meissner gerne für Sie da! Wir behandeln Ihr Kind auf Augenhöhe und legen so den Grundstein für ein vertrauensvolles Verhältnis und eine lebenslange Mundgesundheit. Vereinbaren Sie einen Termin, wir freuen uns auf Sie!