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Periimplantitis - Entzündung von Zahnimplantaten | Zahnärzte Dres. Meissner, Forchheim

Keine Chance für Periimplantitis: Der Entzündung vorbeugen

Mittwoch, 15. Februar 2017

Unter Periimplantitis versteht man eine Entzündung, die das Zahnimplantat umgebende Weichgewebe befällt. Durch eine Periimplantitis wird zuerst das Zahnfleisch angegriffen, bleibt sie unbehandelt, kann die Entzündung im weiteren Verlauf auf den Kieferknochen übergehen und so im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass sich das Zahnimplantat lockert oder gar verloren geht. Eine Periimplantitis entsteht in der Regel, wenn sich bakterielle Beläge am Implantat ansammeln, dies kann durch mangelnde Hygiene im Mundraum begünstigt werden. Doch nicht nur die häusliche Pflege entscheidet über eine mögliche Periimplantitis, auch regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind essentiell, damit Sie lange Freude an Ihrem Zahnimplantat haben.

Verlauf einer Periimplantitis

Zu den ersten Anzeichen einer Periimplantitis zählen Rötungen sowie eine gesteigerte Empfindlichkeit des Zahnfleisches. Solange ausschließlich das Weichgewebe im Bereich des eingesetzten Implantats betroffen ist, spricht man von einer Mukositis. Die Bakterien aus der Mundhöhle können aber, wenn eine Behandlung der Mukositis ausbleibt, an den Implantatwurzeln entlang tief in den Kieferknochen wandern und dort für Knochenschmerzen und gegebenenfalls sogar für eine Lockerung des Implantats sorgen. Je nach Grad und Fortschritt muss eine Periimplantitis mit Spüllösungen, professioneller Zahnreinigung und Antibiotika behandelt werden. Ist der Knochenabbau bereits zu weit fortgeschritten, so kann zusätzlich ein operativer Eingriff nötig sein.

Periimplantitis vorbeugen

Zahnimplantate sind, anders als allgemeinmedizinische Knochenimplantate (wie beispielsweise Hüftgelenke) nicht vollständig von körpereigenem Gewebe umgeben: Zahnimplantate ragen zum Teil in die Mundhöhle und können so leichter mit Bakterien in Berührung kommen, eine Entzündung von außen wird so ermöglicht. Begünstigt wird diese bakterielle Infektion durch Negativfaktoren wie Rauchen, Diabetes und mangelnde Mundhygiene. Auch hormonelle Veränderungen oder eine vorangegangene Parodontitis fördern die Entstehung einer Periimplantitis. Um einer Entzündung vorzubeugen sind daher, neben der regelmäßigen und gewissenhaften Mundhygiene zuhause, zahnärztliche Kontrollen unumgänglich.

Sorgen Sie deshalb mit der richtigen Prophylaxe einer gefährlichen Periimplantitis vor. Die Zahnarztpraxis Dres. Meissner in Forchheim steht Ihnen bei der Nachsorge und Pflege Ihres Zahnimplantats gerne zur Verfügung!