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Diabetes: Behandlung von Risiko-Patienten | Zahnarzt Forchheim Dres. Meissner

Diabetes: Behandlung von Risiko-Patienten

Dienstag, 07. März 2017

In Deutschland leben rund 6 Millionen Menschen mit diagnostizierter Diabetes. Dazu noch einmal etwa 2 Millionen Menschen, die unbewusst mit dieser Erkrankung leben. Daher möchte sich die Zahnarztpraxis Dres. Meissner in Forchheim aktiv an der Aufklärung dieser gefährlichen Krankheit beteiligen. Denn Diabetes hat große Auswirkungen auf die Zahngesundheit: Diabetiker weisen ein besonders hohes Parodontitis-Risiko auf.

Parodontitis – Was ist das?

Zahnbelag, der sich auf den Kauflächen und den Zahnhälsen ansiedelt, ist ein optimaler Nährboden für Bakterien. Diese Bakterien bilden Säuren, die den Zahnschmelz und das Zahnfleisch angreifen, so dass Karies und Zahnfleischtaschen entstehen können. Bleibt die Parodontose unbehandelt, weitet sich die Entzündung auf die Zahnhälse und sogar den Kieferknochen aus – freiliegende Zahnhälse und Knochenabbau können die Folge sein. Im schlimmsten Fall kann Parodontitis sogar für den Verlust eines intakten Zahns verantwortlich sein.

Diabetes und Parodontitis

Die erhöhten Blutzuckerwerte bei Diabetes sorgen dafür, dass das Zahnfleisch schlechter durchblutet und der Speichelfluss gemindert wird. Durch die eingeschränkte Durchblutung werden nicht mehr genug Abwehrzellen in das Zahnfleisch transportiert: So können Bakterien in der Mundhöhle nicht mehr effektiv bekämpft werden. Bei gesunden Menschen neutralisiert der Speichel die entstehende Säure; dieser Aufgabe kann der Speichel von Diabetikern nicht mehr nachkommen. Daher sind Diabetiker verstärkt von Infektionskrankheiten wie Parodontitis bedroht.

Zahnimplantate bei Diabetes

Zahnimplantate sind die komfortabelste Lösung, wenn es um den Ersatz fehlender Zähne geht: Die künstlichen Zahnwurzeln werden in den Kiefer eingepflanzt und verwachsen dort mit dem Knochen. Ist das Implantat eingeheilt, kann der Zahnersatz sicher und stabil befestigt werden. Eine Grundvoraussetzung für die Implantat-Behandlung ist ein gesunder Mundraum ohne Entzündungen und eine intakte Knochensubstanz im Kiefer. Parodontitis, die sowohl das Zahnfleisch als auch den Kieferknochen angreifen kann, gefährdet also den Erfolg einer Implantat-Behandlung. Das Einpflanzen der Implantate ist erst möglich, wenn Ihr Zahnarzt die Entzündung therapiert hat.

Weitere Informationen und eine umfassende Beratung erhalten Sie in Ihrer Zahnarztpraxis Dres. Meissner in Forchheim.